{"id":330,"date":"2019-06-13T23:01:12","date_gmt":"2019-06-13T21:01:12","guid":{"rendered":"https:\/\/reiseblog.das-spielen.de\/wordpress\/?p=330"},"modified":"2019-06-19T22:11:50","modified_gmt":"2019-06-19T20:11:50","slug":"west-highland-way-statistik-karte-und-abschluss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reiseblog.das-spielen.de\/wordpress\/west-highland-way-statistik-karte-und-abschluss\/","title":{"rendered":"West Highland Way: Statistik, Karte und Abschluss"},"content":{"rendered":"<p>Wir sind gut wieder daheim angekommen. Zum Abschluss noch ein Kartenlink, etwas Statistik und eine abschlie\u00dfende Betrachtung.<\/p>\n<p>Unter <a href=\"https:\/\/goo.gl\/maps\/fqR2Km4122LrCHUJ6\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">diesem Link<\/a> gelangt man zu einer Google Maps Karte, unter der ich unsere Tagesetappen hochgeladen habe, die abwechselnd in rot und gr\u00fcn eingef\u00e4rbt sind. Ebenfalls in der Karte (blau eingef\u00e4rbt) ist der Track, der den gesamten West Highland Way zeigt, diesen haben wir w\u00e4hrend der Wanderung zur Navigation genutzt. In der Leiste links kann man auf die einzelnen Tracks klicken, um diese hervorzuheben.<\/p>\n<p>Kurzer Kommentar zur Karte: Man sieht, wo wir leicht vom Originaltrack abgewichen sind. Das liegt zum einen an kleineren Fehlern von uns (falsch abgebogen, dann nach Karte zur\u00fcck zum Weg), zum anderen an \u00c4nderungen, die am Originalweg gemacht wurden. Hier hatten wir den Eindruck, dass verschiedene Stellen nach und nach optimiert werden, um etwa Strecken entlang von Stra\u00dfen zu verringern und durch Wege daneben zu ersetzen.<\/p>\n<p>Ferner haben wir ein paar Abstecher gemacht, die man ja auch recht gut im Track sehen kann.<\/p>\n<p>Wie in Irland habe ich die App <a href=\"https:\/\/www.komoot.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Komoot<\/a> genutzt. Diese App stellt das Kartenmaterial einer Region kostenlos zur Verf\u00fcgung. Man kann wahlweise einzelne Regionen per In-App-Kauf hinzuf\u00fcgen oder alle verf\u00fcgbaren Regionen freischalten. Ich habe letzteres gemacht.<\/p>\n<p>Das Kartenmaterial der durchwanderten Region hatte ich daheim heruntergeladen, so dass wir mit Offline-Material unterwegs sein konnten. Das etappenweise Wandern entlang eines Langstreckentracks hatten wir mit dem Neckarsteig getestet und f\u00fcr sehr praktisch befunden.<\/p>\n<p>Durch diese Vorgehensweise und die zumeist gute bis sehr gute Ausschilderung des Weges haben wir nur wenig auf das Kartenmaterial auf Papier zur\u00fcckgegriffen. F\u00fcr den West Highland Way gibt es eine Karte, die genau die ben\u00f6tigten Abschnitte zeigt. Auf diese Weise ben\u00f6tigt man nicht, wie wir das in Irland hatten, mehrere Karten wie die von Ordnance Survey.<\/p>\n<p>Laut Aufzeichnung von Komoot aus den Tagesetappen kommen wir auf folgende Statistik:<\/p>\n<p>Gesamtstrecke 167,9 Kilometer<\/p>\n<p>Gesamth\u00f6henmeter: 3390 Meter<\/p>\n<p>Gesamtzeit in Bewegung (Pausen nicht eingerechnet): 42 Stunden und 27 Minuten<\/p>\n<p>Das sind die Werte genau unserer Tagesetappen. Wir sind auch dar\u00fcber hinaus noch gelaufen, etwa abends ins Pub. Mein Smartphone hat die Schritte, Entfernung und die &#8222;Stockwerke&#8220; mitgez\u00e4hlt. Hier die Statistik &#8222;von T\u00fcr zu T\u00fcr&#8220;, also von der Abreise bei uns in Nu\u00dfloch bis zur R\u00fcckkehr &#8211; also insgesamt vier Tage mehr (An-\/Abreise und die beiden Pausentage):<\/p>\n<p>Gesamtstrecke: 225,9 Kilometer<\/p>\n<p>Gesamtschrittzahl: 331.872 Schritte (interessant die Schritte pro Kilometer: Auf der sehr langen und anstrengenden Etappe am dritten Tag haben wir offensichtlich kleinere Schritte gemacht und so mehr Schritte pro Kilometer &#8211; kein Wunder bei dem deutlich anspruchsvolleren Gel\u00e4nde)<\/p>\n<p>Stockwerke: 951 (die Dokumentation zu der Gr\u00f6\u00dfe &#8222;Stockwerke&#8220; sagt: Etwa 3 H\u00f6henmeter &#8211; der Vergleich zur Zahl aus unseren Tagesetappen zeigt: Stimmt nicht ganz, es sind eher 3,5-4 Meter)<\/p>\n<p>Zu unserer Ausr\u00fcstung: Alles in allem waren wir gut ausger\u00fcstet. Jeder von uns hatte eine gute Regenhose und eine Regenjacke. Unterwegs sahen wir Leute, die \u00fcber den Rucksack eine Art Poncho trugen. Wir hatten unsere Rucks\u00e4cke mit Regen\u00fcberz\u00fcgen vor N\u00e4sse gesch\u00fctzt, die an den n\u00e4ssesten Tagen aber auch nicht immer alles abhielten.<\/p>\n<p>Stefan hatte kn\u00f6chelhohe Schuhe, die das Wasser am besten abhielten. Peter und ich sind lieber leichter unterwegs, mit flacheren Schuhen &#8211; wir hatten aber auch schneller nasse F\u00fc\u00dfe&#8230; F\u00fcr diese Wanderung w\u00e4ren h\u00f6here und wasserfestere Schuhe aber besser gewesen. Hier werden wir optimieren. Ich habe an fast allen Tagen Gamaschen getragen (nur an den sch\u00f6neren Tagen waren die zu warm). Diese sch\u00fctzen sehr gut vor Dreck und N\u00e4sse, ich war sehr zufrieden damit und werde gerne bei entsprechender Witterung wieder welche tragen. Die \u00d6se, mit der man die Gamaschen an den Schn\u00fcrsenkeln einhaken kann, hatte ich zuerst zu weit vorne befestigt, dort haben sie an den Senkeln ges\u00e4gt und diese dadurch besch\u00e4digt. Durch richtiges Einhaken lie\u00df sich dies aber vermeiden.<\/p>\n<p>Unterwegs konnten wir \u00f6fters einkehren, so dass wir vor allem Wasser und haltbare Nahrung (Riegel wie M\u00fcsli oder Flapjack, N\u00fcsse) oder \u00c4pfel dabei hatten. Stefan hat morgens immer eine kleine Thermoskanne Tee abgef\u00fcllt, \u00fcber die wir uns tags\u00fcber dann freuen konnten.<\/p>\n<p>Und, als besonderes Accessoire: Sitzkissen! F\u00fcr 5 Euro hatten wir im Outdoor Gesch\u00e4ft leichte und handliche Schaumstoffunterlagen, praktisch faltbar, erstanden, auf die wir uns unterwegs setzen konnten. Bei dem meist eher feuchten Untergrund eine super Investition!<\/p>\n<p>Gebucht hatten wir bei Hillwalk Tours. Hier hatten wir schon voriges Jahr unsere Wanderung entlang des Kerry Way in Irland gebucht. Organisiert werden die Unterk\u00fcnfte und der Gep\u00e4cktransport. Als Material erh\u00e4lt man umfangreiche Beschreibungen der Tagesetappen, genaue Informationen zu den Unterk\u00fcnften und ob man sich im Vorfeld irgendwo melden muss. Bei uns war das z.B. die Terminabsprache f\u00fcr Transfers, da wir nicht immer Unterk\u00fcnfte hatten, zu denen man hinlaufen konnte. Und schlie\u00dflich noch Tipps, wo man gut essen gehen kann. Insgesamt waren wir mit der Organisation wie im Vorjahr rundum zufrieden!<\/p>\n<p>Fazit: Wir haben die Wanderungen sehr genossen und \u00fcberlegen schon, welche Wanderung wir uns als n\u00e4chstes vornehmen!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/reiseblog.das-spielen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/img_0063.png\" class=\"size-full\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir sind gut wieder daheim angekommen. Zum Abschluss noch ein Kartenlink, etwas Statistik und eine abschlie\u00dfende Betrachtung. 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