Über die Alpen: von Donauwörth über Augsburg und Schonau nach Lermoos

Um mal etwas anderes zu machen, als immer nur die Donau zu erradeln, begebe ich mich dieses Jahr in die dritte Dimension und plane, die Alpen zu überqueren.

Um nicht gleich alles anders zu machen, starte ich an der Donau in Donauwörth. Dort beginnt die Via Claudia Augusta, eine Radstrecke entlang einer alten Römerstraße.

Meine geplante Route ist etwas schwierig knapp zu erklären. Ursprünglich wollte ich bis zum Gardasee und dann ans Meer. Das wäre aber sowohl heiß als auch voll geworden. Deshalb biege ich in Meran gen Osten Richtung Dolomiten ab und fahre, mit einem Abstecher nach Süden und kleineren Bahnstrecken, über die Tauern zurück über die Alpen bis Salzburg.

Die beiden ersten Tage standen im Zeichen der bayerischen Tiefebene, mit ihrem berüchtigten Gegenwind.

Die erste Station war Augsburg. Leider blieb nicht viel Zeit zur Stadtbesichtigung, da ich morgens früh aufbrechen wollte, um zumindest einige kühlere Stunden zu haben. Trotzdem war der zweite Tag mit der Tour bis Schongau länger und anstrengender als geplant. Deshalb gibt es erst heute, am dritten Abend in Lermoos, einen ersten Bericht.

Morgen früh geht es wieder zeitig weiter, da der direkt vor mir liegende Fernpass gesperrt werden soll. Ich hoffe, ihn vor der Sperrung überqueren zu können.

Kenzeichen der Via Claudia Augusta. Claudia Augusta ist auch im Bild.
Nach 100km: erster Blick auf die Alpen.
Etwas später: bessere Blick auf die Alpen.
Mein Fahrrad. Ich habe jetzt eine bergoptimierte Übersetzung (1,38m pro Umdrehung). Das hilft schon etwas.
Die Berge hinter dem Fahrrad.
Alpen und Seenlandschaft
Ein authentischer Römer.
Jetzt schon in den Alpen – hinter der ersten ernsthaften Steigung.
Blick auf die Zugspitze von meiner Pension in Lermoos.

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