Irland: Tag 4 auf dem Ring of Kerry

Bei wunderbarem, wenn auch etwas windigem Wetter hatten wir eine Wanderung entlang der Küste von Waterville nach Caherdaniel. Zunächst einige Impressionen aus Waterville, das uns wirklich gut gefiel.

Auf den regelmäßigen Besucher Charlie Chaplin sind sie hier wirklich stolz. Das Foto stammt von gestern Abend. Heute morgen sind wir hier auf dem Weg nach Caherdaniel vorbei gekommen, da stapelten sich aktuelle Busladungen von Touristen. Die Straße N70 bildet den Ring of Kerry für Autos, und wir hatten heute oft Sicht darauf, es kommen wirklich viele Busse vorbei! Im Gegenzug lautet unsere Statistik an Begegnungen mit Wanderern heute: Entgegen kam uns genau eine Person. Vor uns liefen zwei Personen, die wir dann nicht weiter gesehen haben, nachdem wir eine längere Pause bei einem der vielen tollen Ausblicke gemacht haben.

Aber nochmal zurück zu Waterville:

Im weiteren Verlauf hatten wir dank des schönen Wetters weite Sicht. Das erlaubt folgendes Star Wars Gedenkfoto:

In der Ferne sieht man die Skellig Inseln. Hier wurden Szenen aus den neuen Star Wars Filmen 7 und 8 gedreht, es geht um den Ort, an dem Luke Skywalker ist. In unserem Reiseführer von 2010 steht zwar, dass ein Besuch lohnt, aber sehr mühselig sei. Mittlerweile sind die recht wenigen Plätze auf den Schiffen dorthin ein Jahr im voraus ausgebucht…

Während wir bisher eher auf die Halbinsel Dingle blicken konnten, sind wir nun auf der anderen Seite der Halbinsel Kerry mit Blick auf die Halbinsel Beara. Als wir 1996 das erste Mal zusammen in Irland waren, hatten wir letztere befahren, weil schon da der Ring of Kerry mit Bussen überfüllt war.

Kurz vor unserem heutigen Etappenziel Caherdaniel ging es durch einen kleinen Wald, in dem wir überraschend vor diesem hübschen Blick standen:

Heute war die kürzeste Etappe, was aber nach dem langen Tag gestern auch ganz gut tat. Zwei Tage stehen uns noch bevor, der letzte mit der längsten Etappe.

Irland: Tage 2 und 3 auf dem Ring of Kerry

Die dritte Etappe liegt hinter uns. Gestern ging es von Glenbeigh nach Foilmore, heute von Foilmore nach Waterville. Wie schon beim Dartmoor Trail lasse ich einen GPS Tracker mitlaufen, und ich plane nach unserer Rückkehr eine Karte mit den sechs Tagesetappen unserer Wanderung zu erstellen und hier zu teilen. Wenn jemand einen guten Tipp hat, wie man auf Google Maps GPX Tracks auch mit dem iPad hochladen kann, mache ich es auch von unterwegs – beim letzten Mal gelang mir das erst, als ich am heimischen Rechner saß…

Unsere gestrige Wanderung fand leider im Regen statt. Na gut, das gehört natürlich auch zu Irland, und es hat hier in den letzten Wochen viel zu wenig geregnet… Dennoch wandert es sich bei gutem Wetter natürlich angenehmer. Deshalb auch keine Fotos von gestern, und wir hielten die Pausen auch ziemlich kurz und im Stehen ab.

Heute war ein langer Tag. Wir waren deutlich mehr als fünf Stunden unterwegs, sprich am Laufen. Zusammen mit allen Pausen sind wir nach gut sieben Stunden im nächsten B&B angekommen. Die Gesamtstrecke betrug 19 km, so dass man sich leicht ausrechnen kann, dass wir deutlich unter 4 km/h im Schnitt liefen. Für die anstrengenden Aufstiege wurden wir jedoch bei heute sehr schönem Wetter mit wunderbaren Aussichten belohnt – ein Umstand, der definitiv zu ausgedehnteren Pausen geführt hat.

Die meiste Zeit ging es über Wiesen mit entsprechenden Bewohnern.

Wir sind während des Querfeldein-Abschnittes ganzen zwei anderenWanderern begegnet! Das war schon während der ersten beiden Tage der Fall: Sobald wir die Straßen verlassen haben, hatten wir die Wege fast komplett für uns. Dafür, dass in Irland jetzt Hochsaison ist, finden wir das durchaus erstaunlich, genießen es aber natürlich.

Heute Abend gehen wir in Waterville zum Abendessen, in dieser Stadt war Charlie Chaplin oft zu Besuch, vielleicht kommen wir an seiner Statue vorbei. Spätestens jedoch morgen, wenn wir an der Küste entlang weiter nach Caherdaniel unterwegs sind. Auch das ist anders, als wir gedacht hatten: Der Kerry Way, der den Rundwanderwege zum Ring of Kerry bildet, hat größere Strecken durch das Landesinnere, während die Straße rundum an der Küste entlang geht.

Irland: Tag 1 auf dem Ring of Kerry

Gestern hatten wir die längste Autofahrt des Urlaubs, ganz in den Südwesten Irlands. Von daher hab es nicht so viel zu berichten.

Heute startete unsere sechstägige Wanderung entlang des Ring of Kerry. Gebucht haben wir diese bei Hillwalk Tours. Die Organisation umfasst, dass für uns jeweils Bed & Breakfast Unterkünfte entlang der Strecke gebucht wurden, unser Gepäck jeweils in die nächste Unterkunft transportiert wird, einige Transfers zum Ausgangspunkt oder Zielpunkt von Wanderungen enthalten sind, sowie wir mit ausführlichen Wegbeschreibungen und Kartenmaterial ausgestattet wurden.

Heute fand unsere erste Etappe von Glencar nach Glenbeigh statt. Die Gastgeber unseres B&B brachten und nach Glencar ein wenig im Landesinneren, von hier liefen wir zurück nach Glenbeigh. Im selben B&B übernachten wir auch heute, danach haben wir jeweils einen Wechsel der Unterkunft.

Die heutige Etappe betrug etwas mehr als 19km mit gut 500 Höhenmetern. Viel Abwechslung durch Abschnitte im Wald oder über Wiesen sowie über einen Berg mit tollen Ausblicken durften wir genießen.

Dieser Blick hinüber auf die Halbinsel Dingle war der heutige Höhepunkt, auch im wahrsten Sinne des Wortes.

Wir wandern entlang des Kerry Way, der gut ausgeschildert ist:

Und natürlich gibt es unterwegs viele Begegnungen mit paarhufigen Wiederkäuern.

Unsere morgige Etappe ist mit nur 13km deutlich kürzer. Ich werde von Tag zu Tag entscheiden, ob sich ein separater Blogeintrag lohnt. Den einen oder anderen Tag werde ich also womöglich im Bericht auslassen.

Irland: Letzter Tag in Wicklow

Mit etwas Glück haben wir unsere heutige Wanderung trocken überstanden. Es ging in der Umgebung unseres Hotels zu einem weiteren Wasserfall mit schönen Wegen durch den Wald.

Nach einer Einkehr in einem hübschen Gartencafé ging es zurück ins Hotel. Hier noch eine Impression aus dem Garten des Hotels:

Es wirbt übrigens mit der Besonderheit, das älteste „Coaching Inn“ Irlands zu sein.

Morgen haben wir eine längere Fahrt vor uns, die uns zum Ausgangspunkt unserer sechstägigen Wanderung entlang des Ring of Kerry bringt. Sehr wahrscheinlich wird es keine täglichen Updates hier auf dem Blog geben. Zum einen haben wir vielleicht nicht jeden Tag Internet, das auch den Upload von Fotos ermöglicht. Zum anderen könnte es gut sein, dass wir zwar sehr schöne Tage verleben, der Neuigkeitswert sich aber im Bereich „und wieder sind wir gewandert“ abspielt. Auf meiner Reitwoche im Dartmoor kam ja auch die Rückmeldung, dass die Fotos mit Pferden von Tag zu Tag nicht so sehr abwechslungsreich gewesen seien… 🙂

Irland: Glendalough

Zunächst ein Foto von unserer aktuellen Unterkunft, dem Hunter’s Hotel im County Wicklow. Es hat sehr schöne Gärten und bietet ein dreigängiges, sehr leckeres Abendessen an.

Beim Tee hatten wir einen Besucher:

Von hier sind wir heute nach Glendalough mit seiner Klosterruine gefahren. Laut unserem Reiseführer eine der Top-Attraktionen! Auf jeden Fall sehr fotogen, nicht zuletzt auch durch den Friedhof mit den alten Grabsteinen.

Anschließend haben wir eine Wanderung entlang von zwei Seen unternommen. Unsere ersten ca. 13 km mit 400 Höhenmetern haben wir somit absolviert. Belohnt wurden wir mit schönen Ausblicken auf die Seen.

Am Ende der Wanderung gab es noch einen hübschen Wasserfall. Das Foto passt zudem zum Beinamen Irlands als Grüner Insel.

Irland

Unser gemeinsamer Jahresurlaub wurde heute eingeläutet. Peter und ich sind in Irland angekommen. Im Hunter’s Hotel nicht ganz eine Stunde südlich von Dublin lassen wir den ersten Tag bei einem Guinness und dem einen oder anderen lockeren Spiel ausklingen.

In den kommenden 2,5 Wochen sind wir an insgesamt fünf Orten, die meiste Zeit werden wir mit unserer Wanderung am Ring of Kerry verbringen.

Gebucht hat dieses Mal nach intensiver Recherche Peter, der alles zusammengestellt und vielversprechende Unterkünfte ausfindig gemacht hat.

Dartmoor letzter Beitrag: GPS Trail

Mit diesem Link zu Google Maps schließe ich die Berichterstattung zu meinem wunderbaren Dartmoor Trail. Am fünften Tag fehlen einige Kilometer, man sieht deutlich die Lücke. Wer also die Gesamtstrecke berechnen will, sollte ca. 4-5 km drauflegen… Hier ein Screenshot von Google Maps, für Details bitte den Link verwenden:

Gebucht habe ich den Trail übrigens bei Pferd & Reiter (Link geht direkt zum Eintrag für dieses Programm). Mandi und Phil haben außerdem eine Homepage.

Dartmoor Video Impressionen mit Pferden

Am letzten Reittag hatte ich von der Pause im Beitrag zu Tag 6 zunächst nur Schafe gezeigt. Hier doch noch einmal Pferde. In der Nähe unseres Rastplatzes waren ein paar Dartmoor Ponies. Dabei ein junger Hengst. Der hatte sich offenbar in den Kopf gesetzt, die beiden Stuten, die wir dabei hatten, in seine Herde einzuverleiben. Jedoch machte ihm der Hunter Wallach Flash einen Strich durch die Rechnung. Wie hat es Mandi ausgedrückt: „He has his personal bubble.“ Nur nicht zu nahe kommen!

Folgendes Video vom zweiten Reittag zeigt nur ein paar Pferdchen auf einer Wiese beim Two Bridges Hotel bei schönem Abendlicht. Dazu ein paar Vogelstimmen. Ein bisschen Dartmoor-Landschaft im Hintergrund. Mehr nicht!! 🙂

Dartmoor Tag 6

Die vergangene Nacht haben wir in Chagford im Three Crowns verbracht. Abends haben wir gemeinsam den Geburtstag einer Mitreisenden gefeiert.

Den dritten Abend hintereinander habe ich sehr gerne aus der vegetarischen Auswahl zugegriffen. Es gab ein Risotto mit Kürbis und Spinat, sehr lecker! Doch heute am letzten Abend, den wir wie die ersten beiden Abende im Castle Inn verbringen werden, muss es noch einmal Fish and Chips sein…

Der leckere Geburtstagskuchen für eine Reiterin aus der Gruppe:

Die Pferde waren auf der Wiese einer Freundin von Mandi und Phil untergebracht. Auf der Wiese waren diese Mutterschafe in einem Stall untergebracht. Wir sind im Dartmoor in einem Gebiet untergebracht, in dem sehr viel zur Jagd geritten wird. Hier erhält man einen visuellen Eindruck, wie kontrovers das Thema ist.

Folgendes Bild musste ich natürlich wegen des Schildes aufnehmen.

Die Aussichten von den Hügeln sind schwer im Foto einzufangen. Hier trotzdem noch ein Versuch.

Hier ein Foto von der Pause, und weil ich schon „Beschwerden“ erhielt, dass ja eigentlich alle Fotos Pferde zeigten, gibt es zur Abwechslung mal Schafe.

Und schließlich zurück auf der Meldon Farm von Mandi und Phil. Noch einmal gab es Tee und Kuchen, und dann hieß es Abschied nehmen von den Pferden, die uns etwas mehr als 120 km durch das Dartmoor getragen haben!

Morgen reise ich zurück nach Hause. Eine kleine Nachlese und ein Fazit werden noch kommen, insbesondere plane ich noch die Zusammenstellung einer Karte mit den GPS Tracks, die ich während der Ritte aufgezeichnet habe.

Dartmoor Tag 5

Heute hieß es Abschied nehmen von Fiona und Stephen von der Drywell Farm. Vielen Dank für den wunderbaren Aufenthalt!

Der Ritt heute war eher kurz, aber wieder durch abwechslungsreiche Moorlandschaft.

Es ist nicht so einfach, die Ausblicke im Foto festzuhalten, zumal es ja auch gilt, die Kamera festzuhalten. Ich habe alle Fotos, die in diesem Blog vom Dartmoor erscheinen, mit dem Smartphone aufgenommen. Das hat ganz einfache Gründe, denn so ist die Übertragung in die Blog Beiträge am einfachsten

Die Mittagspause machten wir an einem kleinen Bach und in der Nähe einer Ruine. Die drei folgenden Fotos habe ich in der Pause gemacht.

In der kommenden Nacht ist unsere Gruppe im Three Crowns in Chagford untergebracht. Morgen ist dann der letzte Reittag.