Irland

Unser gemeinsamer Jahresurlaub wurde heute eingeläutet. Peter und ich sind in Irland angekommen. Im Hunter’s Hotel nicht ganz eine Stunde südlich von Dublin lassen wir den ersten Tag bei einem Guinness und dem einen oder anderen lockeren Spiel ausklingen.

In den kommenden 2,5 Wochen sind wir an insgesamt fünf Orten, die meiste Zeit werden wir mit unserer Wanderung am Ring of Kerry verbringen.

Gebucht hat dieses Mal nach intensiver Recherche Peter, der alles zusammengestellt und vielversprechende Unterkünfte ausfindig gemacht hat.

Dartmoor letzter Beitrag: GPS Trail

Mit diesem Link zu Google Maps schließe ich die Berichterstattung zu meinem wunderbaren Dartmoor Trail. Am fünften Tag fehlen einige Kilometer, man sieht deutlich die Lücke. Wer also die Gesamtstrecke berechnen will, sollte ca. 4-5 km drauflegen… Hier ein Screenshot von Google Maps, für Details bitte den Link verwenden:

Gebucht habe ich den Trail übrigens bei Pferd & Reiter (Link geht direkt zum Eintrag für dieses Programm). Mandi und Phil haben außerdem eine Homepage.

Dartmoor Video Impressionen mit Pferden

Am letzten Reittag hatte ich von der Pause im Beitrag zu Tag 6 zunächst nur Schafe gezeigt. Hier doch noch einmal Pferde. In der Nähe unseres Rastplatzes waren ein paar Dartmoor Ponies. Dabei ein junger Hengst. Der hatte sich offenbar in den Kopf gesetzt, die beiden Stuten, die wir dabei hatten, in seine Herde einzuverleiben. Jedoch machte ihm der Hunter Wallach Flash einen Strich durch die Rechnung. Wie hat es Mandi ausgedrückt: „He has his personal bubble.“ Nur nicht zu nahe kommen!

Folgendes Video vom zweiten Reittag zeigt nur ein paar Pferdchen auf einer Wiese beim Two Bridges Hotel bei schönem Abendlicht. Dazu ein paar Vogelstimmen. Ein bisschen Dartmoor-Landschaft im Hintergrund. Mehr nicht!! 🙂

Dartmoor Tag 6

Die vergangene Nacht haben wir in Chagford im Three Crowns verbracht. Abends haben wir gemeinsam den Geburtstag einer Mitreisenden gefeiert.

Den dritten Abend hintereinander habe ich sehr gerne aus der vegetarischen Auswahl zugegriffen. Es gab ein Risotto mit Kürbis und Spinat, sehr lecker! Doch heute am letzten Abend, den wir wie die ersten beiden Abende im Castle Inn verbringen werden, muss es noch einmal Fish and Chips sein…

Der leckere Geburtstagskuchen für eine Reiterin aus der Gruppe:

Die Pferde waren auf der Wiese einer Freundin von Mandi und Phil untergebracht. Auf der Wiese waren diese Mutterschafe in einem Stall untergebracht. Wir sind im Dartmoor in einem Gebiet untergebracht, in dem sehr viel zur Jagd geritten wird. Hier erhält man einen visuellen Eindruck, wie kontrovers das Thema ist.

Folgendes Bild musste ich natürlich wegen des Schildes aufnehmen.

Die Aussichten von den Hügeln sind schwer im Foto einzufangen. Hier trotzdem noch ein Versuch.

Hier ein Foto von der Pause, und weil ich schon „Beschwerden“ erhielt, dass ja eigentlich alle Fotos Pferde zeigten, gibt es zur Abwechslung mal Schafe.

Und schließlich zurück auf der Meldon Farm von Mandi und Phil. Noch einmal gab es Tee und Kuchen, und dann hieß es Abschied nehmen von den Pferden, die uns etwas mehr als 120 km durch das Dartmoor getragen haben!

Morgen reise ich zurück nach Hause. Eine kleine Nachlese und ein Fazit werden noch kommen, insbesondere plane ich noch die Zusammenstellung einer Karte mit den GPS Tracks, die ich während der Ritte aufgezeichnet habe.

Dartmoor Tag 5

Heute hieß es Abschied nehmen von Fiona und Stephen von der Drywell Farm. Vielen Dank für den wunderbaren Aufenthalt!

Der Ritt heute war eher kurz, aber wieder durch abwechslungsreiche Moorlandschaft.

Es ist nicht so einfach, die Ausblicke im Foto festzuhalten, zumal es ja auch gilt, die Kamera festzuhalten. Ich habe alle Fotos, die in diesem Blog vom Dartmoor erscheinen, mit dem Smartphone aufgenommen. Das hat ganz einfache Gründe, denn so ist die Übertragung in die Blog Beiträge am einfachsten

Die Mittagspause machten wir an einem kleinen Bach und in der Nähe einer Ruine. Die drei folgenden Fotos habe ich in der Pause gemacht.

In der kommenden Nacht ist unsere Gruppe im Three Crowns in Chagford untergebracht. Morgen ist dann der letzte Reittag.

Dartmoor Tag 4

Seit gestern sind wir zu Gast bei Stephen und Fiona auf der Drywell Farm. Sie beherbergen die Reitgäste von Phil und Mandi auf den Trails in ihren privaten Räumen. Drei von sieben unserer Gruppe sind über Nacht bei Nachbarn. Ein ganz anderes, viel persönlicheres Erlebnis als das Two Bridges Hotel!

Die Drywell Farm

Wir haben heute ein wenig Sightseeing gemacht, unter anderem im Dartmoor Prison Museum. Offensichtlich existiert dieses schon lang genug, um die Dokumentation ans neue Jahrtausend anpassen zu müssen…

Besonders interessant fand ich die Entstehungsgeschichte, denn das Gefängnis hat die davor genutzten Gefängnisschiffe ersetzt. Auch Napoleon war 1815 auf einem solchen Schiff, was wegen der Schaulustigen gar nicht so praktisch war.

Nach dem Museum haben wir ein wunderbares Picknick mit Pasties gemacht. Im strahlenden Sonnenschein ließ es sich wunderbar entspannen.

Hübscher Picknick Platz, oder?

Geritten wurde nachmittags dann doch noch, mit viel Trab und Galopp und anschließender Einkehr im Pub. Das Foto entstand nach dem Abendessen, nachdem wir für den ca. 2 km langen Rücktritt zur Drywell Farm wieder aufgesessen waren.

Dartmoor Tag 3

Zunächst noch ein paar Fotos von Two Bridges, beginnend mit einer der zwei Brücken.

Folgend das Hotel:

Das Abendessen war wirklich sehr lecker, ich hatte eine indisch gewürzte Vorspeise mit Fisch und Krabbe und dann ein Steak als Hauptspeise, dazu ein Ale mit dem Namen Legend. Auf dem Foto ist aber der leckere Brotkorb zu sehen.

Nachmittags habe ich übrigens gelernt, dass es Cider in den Varianten still und sprudelnd gibt.

Der Ausritt heute war sehr abwechslungsreich, ich habe aber nicht sehr viele Fotos gemacht. Das folgende ist von einer verfallenen Fabrik (passt der Begriff?) für Schießpulver, wohl am ehesten für den Krieg gegen Napoleon.

Wir sind auch durch einen Wald geritten, in dem wir wegen versperrender Baumstämme mehrmals durchs Unterholz mussten.

Folgendes Foto ist aber vom Ausflug nach dem Ritt: Die Gastgeber haben uns zum River Dart mitgenommen, in dem man schwimmen kann! Aber: Not for the faint of heart, das Wasser hatte keine 15 Grad. Ich habe zwar tapfer ein wenig geschwommen, aber sehr lange habe ich es nicht geschafft…

Dartmoor Tag 2

Zunächst noch ein paar Fotos aus dem Ort, in dem die Reitergruppe an den ersten beiden Tagen gewohnt hat. Untergebracht waren wir im Lydford Guesthouse, zu Abend gegessen haben wir im The Castle Inn.

Offensichtlicher Grund, dieses Foto zu veröffentlichen.

Hier muss man genauer hinschauen, um die Öffnungszeiten lesen zu können, die sich auf die Ruine neben der Kirche beziehen.

Englische Dorfimpressionen.

Schafe mitten im Ort.

Heute war der längste Ritt der Woche. Meine GPS Messung zeigte 28,6 km an. Ich verwende bei dieser Reise die App komoot. Mein Plan ist es, nach der Heimkehr alle Tracks zu einer gemeinsamen Karte zusammen zu fügen, um den Verlauf des Trails in einer Übersicht zu haben.

Mit dem Pferd, das ich in dieser Woche reiten darf, bin ich sehr zufrieden, daher nochmal ein exklusives Foto von Ruby. Sie möchte gerne möglichst selbständig gehen, macht ihre Sache dabei so gut, dass tiefes Vertrauen ins Pferd die beste Vorgehensweise ist.

Impressionen von unterwegs. Meist ist die Landschaft mit den eher Jahre kargen Hügeln eher gleichförmig, bietet jedoch immer wieder tolle Ausblicke. Hier eine schöne Wiese mit blauen Blümchen.

Ein typischer Blick unterwegs. Schafe, Rinder, Ponies sind oft zu sehen, heute trafen wir sogar ein Lama (kein Foto).

In der Nähe vom Dartmoor Prison übernachten wir in Two Bridges Hotel, das für die Pferde eine große Koppel bietet, auf der diese bis morgen bleiben können. Das Gepäck von den Menschen wurde per Auto gebracht, in dem dann über Nacht die Sättel aufbewahrt werden.

Dartmoor Tag 1

In diesem Jahr bin ich eine Woche alleine, ohne Peter, unterwegs. Dafür habe ich mir ein Reitprogramm ausgesucht, das ich zusammen mit Peter eher nicht wählen würde. An sechs Tagen geht es durchs Dartmoor. Heute am ersten Tag gab es einen Tagesritt, an dem wir zurück zur Meldon Farm geritten sind, in der unsere Gastgeber Mandi und Phil wohnen und die entsprechend auch das Zuhause der Pferde ist. Ab morgen geht es dann auf zum Trail, und wir reiten von Station zu Station, auch mit wechselnden Unterkünften.

Gestern Abend traf sich die Gruppe bereits an der Meldon Farm und ging abends zusammen im Pub essen. Im urigen Ort Lydford ist dieses etwa zehn Minuten Gehweg von unserer Unterkunft entfernt. Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, ein regionales IPA zu probieren.

Die Kirche von Lydford neben dem Pub

Cooler Name für ein Bier, oder?

Beim ersten Ritt legten wir 22 km zurück. In der Pause durften die Pferde frei grasen, dabei lagen die Stricke vom Halfter auf dem Boden und funktionierten somit ein wenig wie eine Schleppleine. Nach dem Ritt gab es auf der Meldon Farm Tee und Kuchen, bevor es zurück zum Guesthouse ging.

Im Dartmoor leben kleine Ponies. Hier betrachtet durch die Ohren von Ruby, die ich reiten darf.

Immer wieder gibt es schöne Ausblicke.

In der Pause. Ruby ist neugierig, was ich da mache (fotografieren).

Nochmal in der Pause fotografiert.

Willkommen

Beim Reisen teilen wir sehr gerne einige Eindrücke. Zum einen macht es unseren Freunden und Familien Spaß zu verfolgen, was wir erleben. Zum anderen ist es auch eine Art Reisetagebuch für uns selbst.

Nach einem ersten Versuch mit Google+ während unserer Japan-Reise haben wir dieses Medium als eher ungeeignet empfunden. Zwar ist es sehr schnell möglich, Fotos und kürzere Texte zu teilen, die Bedienung ist aber nicht durchgehend intuitiv für alle Leserinnen und Leser.

Während ihres Argentinien-Aufenthaltes 2016 hat Kathrin hier gebloggt und hierzu blogger.com verwendet. Der Nachteil ist jedoch die unzureichende App fürs Tablet – alle Artikel wurden dann doch am Laptop erfasst, als sich die Unbenutzbarkeit der App erwies.

Von Kanada 2017 haben wir schließlich von einem separaten Blog auf WordPress berichtet. Die WordPress-Oberfläche wurde dabei ausschließlich vom iPad oder Android-Smartphone aus bedient und hat sich bewährt. Nun ist es mühselig, für jeden Urlaub einen eigenen Blog einzurichten, außerdem blendet wordpress.com bei den kostenlos betriebenen Blogs gelegentliche Werbung ein.

Um dies nun zu zentralisieren und auch den Reisetagebuch-Charakter über die verschiedenen Reisen hinweg zu bieten, eröffnen wir auf der eigenen Domain nun diesen Reiseblog. Die Struktur wird denkbar einfach sein, denn lediglich die Reise als Schlagwort gruppiert die ansonsten chronologisch aufgeführten Postings.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!